JÖRG ULRICH KRAH

Barockcello

 

JÖRG ULRICH KRAH
wurde in München geboren, er lebt in Wien und Schwerin.

Als Solist und Kammermusiker ist der vielseitige Künstler regelmäßig zu Gast auf internationalen Festivals wie dem Edinburgh Festival, der Styriarte Graz und Wien modern.

Sein cellistisches Repertoire reicht von frühester Originalmusik auf historischem Instrumentarium über die großen Werke der Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischer Musik und Crossoverprojekten. Besonderes Interesse hat er auch an der Entdeckung vernachlässigter Komponisten, im Bereich der verfemten Musik, mit dem Demmler Quartett auf der CD "Mecklenburg - 450 Jahre Kammermusik" bis zur Ersteinspielung des Konzertstücks "Bellaria" für Cello und Saxophonorchester des Österreichischen Komponisten Paul Walter Fürst.

Er arbeitet mit Solisten internationalen Ranges zusammen, wie  dem Saxophonisten Fiete Felsch, dem Cellisten Rudolf Leopold, oder dem Regisseur Barrie Kosky, sowie mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Helmuth Rilling oder Sir Neville Marinner.

Das kompositorische Oeuvre von Jörg Ulrich Krah umfasst Werke nahezu aller Gattungen. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Musiktheaterwerke, die an Häusern wie dem Schauspielhaus Wien, dem Berliner Ensemble, im Grand Theatre de Luxembourg oder dem Sydney Opera House gezeigt wurden.

Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet mit Preisen beim Linzer Podium, dem Solistenwettbewerb Musica Antiqua Brugge, sowie mit dem Theodor-Körner-Preis 2011. Darüber hinaus erhielt er Förderungen des österreichischen Bundeskanzleramtes, diverser Ministerien sowie der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Ergänzend zu seiner künstlerischen Tätigkeit ist Jörg Ulrich Krah leidenschaftlicher und gefragter Pädagoge. In den vergangenen Jahren hat er Studierende in Wien und Shanghai, sowie auf zahlreichen Meisterkursen unterrichtet. Seit September 2011 leitet er die Musik- und Kunstschule Ataraxia Schwerin.
In Schwerin ist er auch Leiter der Tage alter Musik und hat mehrere Jahre die Konzertserie Schlossklänge im Thronsaal kuratiert.